Unbeaufsichtigte Installation
was ist... eine Unbeaufsichtigte Installation???
Bei einer unbeaufsichtigten Installation (englisch unattended installation) wird das komplette Setup eines Programms oder einer Installationsroutine durchlaufen, ohne dass währenddessen Eingaben vom Benutzer nötig sind. Der Begriff selbst ist außerhalb von Microsoft Windows nur von marginaler Bedeutung, da Installationsroutinen, welche ständige Nutzereingaben fordern, in anderen Betriebssystemen unüblich sind. Außerdem haben automatisierte Installationsmechanismen unter HP-UX, Solaris, Linux oder AIX eine lange Tradition. Anwendung findet diese Form der Programminstallation seit Windows 2000 und Windows XP in Verbindung mit Slipstreaming (der Integration von Microsoft Service Packs ins Installationsmedium), sowie der Möglichkeit seit Windows NT-Zeiten, die Installation des Betriebssystems selbst durch eine „Setup-Installations-Datei“ (SIF) zu automatisieren.
Angaben während der Installation, zum Beispiel zum gewünschten Installationspfad, die Eingabe eines eventuell benötigten Lizenzschlüssels oder die Quittierung von Bestätigungen entfallen bei einer unbeaufsichtigten Installation, da diese Einstellungen zuvor zum Beispiel in einem Skript (einer so genannten Antwortdatei) oder mit einem bestimmten Kommandozeilenparameter festgelegt werden. Die Installationszeit verringert sich in den meisten Fällen merklich, da eben nicht auf Eingaben gewartet wird und somit mehrere Installationen hintereinander weg ausgeführt werden können. Wenn die gleiche Software auf mehreren Computern installiert werden soll, kann durch diese Automatisierung der Installation Zeit gespart werden, da diese zuvor einmal konfiguriert, beliebig oft und im Gegensatz zum Speicherabbild auf unterschiedlichsten Systemen durchgeführt werden kann, ohne weitere Arbeitszeit zu beanspruchen.
Darüber hinaus wird beim Vertrieb neuer Computer ebenfalls die unbeaufsichtigte Installation benutzt. Im Gegensatz zu einer Full Unattended Installation wird hier jedoch ein spezieller Modus verwendet. Damit können die OEMs zwar alle Computer mit der gleichen Software und Einstellung installieren, dem Käufer wird es aber ermöglicht bei der ersten Inbetriebnahme des Computers Daten wie seinen Namen, die Uhrzeit und die Seriennummer im letzten Teil des Setups einzugeben und somit die Installation zu individualisieren.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Unbeaufsichtigte_Installation


